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* A spricht zu B.
* B hört A zu.
* C hört A zu B sprechen.
* A hört sich selbst sprechen und spricht sich selbst
etwas vor, kritisiert sich, hält sich zurück.
* B plant, was er sprechen wird, wenn A aufhört,
bzw. erwartet, wer sonst etwas sagen wird.
* B kommuniziert innerlich das, was A sagt, ohne 
dass das, was er zu sich sagt, ausdrucks-
fähig bzw. Plan für künftige Rede sein kann.
(Diese Differenz ist z.B. durch das soziale System
geregelt.)

* Zu unterscheiden ist also in allen relevanten
 Beziehungen:
* 1.) laut sprechen;
* 2.) innere Kontroll-, Planungs-, Kommentierungsgespräche
führen;
* 3.) zuhören.


* Welche das Bewusstsein enthaltende Erlebnishilfen gibt es?
* Eine wichtige Folgerung: Sich-selbst-gut-verstehen, ist
eine Voraussetzung der Teilnahme an Diskussionen,
und das heisst: Sich selbst nach Massgabe eines 
im Diskussionssystem akzeptierten Typus verstehen.
* Dies alles muss dann wiederum in die Zeitdimension
übersetzt werden: Versteht man sich selbst – mit all
dem, was das eigene Auftreten an Sinn impliziert –
rechtzeitig genug?
Niklas Luhmann-Archiv, ZK II Zettel 536/2c20g6-8
sehr romantisch