„Im Gegensatz zur Transparenz verunklart, verschleiert, streut das diaphane Material Licht und damit Räume — wie auch den Blick des Betrachters.“ – lese ich in einem konzept zu einer tagung in der Bauhaus Universität Weimar. Und das ist die diaphane essenz, das sehen und nicht-sehen in einem. Transparenz wünscht sich der wütende bürger, als könnte der blick auf das dahinter liegende eine erlösung bieten. Ich blicke auf die zwischenschicht, bleibe lustvoll mittendrin verloren, orientierungslos.