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was alles im regen verschwimmt: der dreck auf der steinplatte, der vogelschiss auf der fensterscheibe, die frisur, das gesicht, das makeup. nichts so einige gedanken, die worte nicht, die gefühle wie mit wetgel in form gestrichen, aber das steht ihnen ganz gut. rauschen im ohr, sonst funkstille. wasted and wounded, die keimzelle eines songs von tom waits, das ticken der atelieruhr, unverdrießlich, ein wort von weit her, blut fließt in die füße hinunter, was es da unten will, ich weiß es nicht, unerfließliches innenleben beim ticken der uhr, die zeit vergeht aber nicht tickend, nicht einmal schleichend, sonst könnte am ende einer sagen: die zeit schleicht tigergleich durchs unterholz, wer wird der nächste sein, der ihr zum opfer fällt. eine opferrolle steht uns nicht gut, wo doch alles zwangsläufig abläuft, oder zufällig einfällt. ich bin eine art autopoetisches system in der erprobungsphase, ich erschaffe informationen, die nicht aus zahlenwerten bestehen und umgedreht alles sind, was ich bin und es den anderen ermöglichen, mich überhaupt wahrzunehmen. ist das wahr? kann das wahr sein? das kann doch wohl nicht wahr sein! wenn das wahr ist, möchte ich nicht wissen, was wahr ist. oder, auf den endgültigen punkt gebracht: was war, ist. denn das „ist“ ist noch im fluss, während das „war“ schon form ist. was wird war noch nicht. oder, um den kalauer noch zu schärfen: das „war“ ist ware geworden. wir bieten es feil, und sind damit inmitten der welt, der offensichtlich nichts wichtiger ist, als in ihren teilen immer billiger zu werden.

