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fotografische schärfe ist eine illusion. alles wahrnehmbare ist irgendwie existierend, dass es auch scharf abgebildet sein kann, ist eine technische, ästhetische norm. im rauschen des mediums artikuliert sich die wesentliche differenz zwischen bild und objekt.
vielleicht äußert sich damit auch ein gewisser respekt dem objekt gegenüber, man zeigt, dass man nicht den anspruch erhebt, die totalität des objektes zu erfassen und einzufangen.
freie sicht bis hierhin