Das leben setzt sich aus blicken zusammen. Aufgeschnappt, mitgeschnitten, gescannt, fokussiert, abgespeichert. Als wäre man sein eigener fotoapparat (dass man einen apparat benutzt, glaubt keiner mehr, weil man fast ohne umweg bilder mit dem telefon aufnimmt; auch das telefon tritt bald ab und es bleibt vielleicht eine knopfzelle im ohr und eine augenlinse mit chip). Alle haben immer ein gerät in der hand mit dem sie alle notwendigen operationen ausführen können, außer stuhlgang.