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Polz erinnert sich an einen sommertag am meer. Aus einem lautsprecher scheppert es tex-mexisch. Männer sitzen an tischen. Flüssigkeiten verschwinden aus gläsern. Frauen sitzen an tischen. Worte tauchen auf, verschwinden wieder. Sehr angenehm fänden es die sprecher möglicherweise, wenn man die worte sehen könnte, wenn laute sich als objekte erweisen könnten und damit ein wenig autorität ihnen (den sprechern, den worten) zukäme, wer denkt schon gleich an wahrheit. Eine bemerkung mit goldkrönchen. Ein relativsatz mit gebiss und hundeohren. Ein fragesatz als schattenwurf – was könnte dagegen einzuwenden sein. Man könnte sich im schatten des aus eigener tiefe ins licht geworfenen satzes wohlfühlen. Aber die sonne zersetzt alle gutgemeinten anstrengungen. Es bleibt beim fluss der signifikanten. Weitere flüssigkeiten sind verschwunden. Ein mann liegt hinterm haus im schatten und spielt im schlaf signifikat. Bis ein anderer mann mit einem kind (das im weiteren verlauf der kettungen keine rolle mehr spielen wird) erscheint, auf den liegenden deutet und sagt: „So nicht!“ Das kind spielt einen sohn und nickt, als hätte er selbst dem vater den satz eingegeben, damit er sich für spätere therapiezwecke ein trauma zusammenbauen kann. Mit klötzchen spielt heute keiner mehr.

wer gewinnt
