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Wohl deshalb lieben die säcke allen alters das leben als gondelbahn, weil man einfach so gondeln kann ohne antrieb zu haben, ohne ziel, ohne lust, ohne freunde, ohne feinde, ohne wetterfühligkeit, ohne schmerzen in der lende, ohne schmetterlinge im bauch, ohne kribbeln, hüsteln heiterkeit, ohne gänsehaut und äbbelwoi, ohne rotkraut und blaukraut, ohne schinkenklopfen und steinhäger, ohne sanft fallende schneeflocken, ohne trockene tage und kehlen, ohne den plötzlich eintretenden rausch, ohne den unfall und den genickbruch. Ohne weiteres und ohnegleichen, ohne vollmond und ohne zucken, ohne garantie und ohne tageszeitung und ohne internet und ohne ohnehin, ja ohne all das lässt es sich prächtig leben. Nur eine gondel bräuchte man dazu und strom, oder wie die kinder sagen: mit ohne strom geht nichts.